Bei MPS 2025.1 kann die Build-Sprache als Ziel für die Codegenerierung dienen. Außerdem bietet diese Version visuelle und Performance-Verbesserungen in der Logical View des Project-Toolfensters, mehrere nützliche Verbesserungen an der Bedienoberfläche sowie zahlreiche Plattform-Updates. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Verbesserungen im Detail vor.
Im Assistenten New Project können Benutzer*innen jetzt eine Sprache ohne leeren Generator erstellen. Dadurch muss in Projekten, die keinen Generator benötigen, der Generator nicht manuell gelöscht werden.
Die Editorzelle CellModel_TransactionalProperty unterstützt jetzt die gleichen Eigenschaften wie gewöhnliche CellModel_Property-Zellen, wie readOnly und empty text, was eine breitere Nutzung der TransactionalProperty-Zellen ermöglicht.
Auf Benutzerwunsch hin haben wir die Build-Sprache so optimiert, dass sie nun als Ziel für die Generierung verwendet werden kann. Dies eröffnet jedem die Möglichkeit, die Build-Sprache in MPS zu erweitern oder Alternativen zu erstellen. Zu Anleitungszwecken wurde eine einfache Testsprache bereitgestellt.
Wie üblich behebt dieser Build eine Reihe von Fehlern. Eine vollständige Liste aller behobenen Probleme finden Sie hier.
Ab v2025.1 benötigen IntelliJ-basierte IDEs auf Linux-x64-Systemen glibc 2.28 oder höher. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Ankündigung.
MPS ruft jetzt Änderungen automatisch mit einem Fetch-Vorgang ab, wenn Sie eine Remote-Git-Verbindung hinzufügen oder aktualisieren, sodass Sie immer über aktuelle Daten zu Branch-Listen und Commit-Verläufe verfügen, ohne diese manuell abrufen zu müssen. Neu abgerufene Branches werden sofort in der Git-Branchstruktur angezeigt. Sie können direkt mit ihnen arbeiten, und Ihr Repository ist immer auf dem neuesten Stand.
Neben Inspektionen und Formatierungsaktionen können Sie jetzt jedes beliebige Tool starten, um eine Pre-Commit-Prüfung durchzuführen. Benutzerdefinierte Prüfungen können als Run-Konfigurationen im Run Configuration-Dialog eingerichtet werden. Dadurch können Sie noch vor dem Commit potenzielle Probleme erkennen und die Einhaltung von Projektstandards sicherstellen.
Mit einer neuen Option können Sie die IDE anweisen, keine Git-Commit-Hooks auszuführen. Bisher wurden Git-Hooks beim Commit-Vorgang automatisch ausgeführt, was nicht unbedingt in jeder Situation wünschenswert war. Seit diesem Update können Sie die IDE so konfigurieren, dass diese Hooks übersprungen werden, sodass Sie mehr Kontrolle über Ihren Commit-Prozess erhalten.
Als Reaktion auf Ihr umfassendes Feedback in der Early-Access-Phase verfeinern wir den nicht-modalen Commit-Workflow, der als Standardoption verwendet wird. Die modale Commit-Oberfläche wird in ein Plugin ausgelagert, aktivierbar unter Settings | Advanced Settings | Version Control. Git. In Version 2025.1 befindet sich das Plugin im Installationsumfang der IDE, sodass Sie die Oberfläche weiterhin nutzen können, ohne das Plugin manuell installieren zu müssen.
Unter Windows und Linux bietet die IDE jetzt eine neue Option zum Integrieren des Hauptmenüs in die Hauptsymbolleiste, um die Bedienoberfläche übersichtlicher zu gestalten.
In MPS 2025.1 können Sie in der Markdown-Vorschau suchen. Da die Vorschau der README.md-Datei oft das Erste ist, was Sie beim Öffnen oder Klonen eines Projekts zu sehen bekommen, hilft Ihnen dieses Update, wichtige Informationen auf Anhieb zu finden.
MPS verwendet jetzt standardmäßig native Windows-Dateidialoge anstelle der IDE-spezifischen Implementierung. Dadurch steht Ihnen beim Öffnen und Speichern von Dateien eine vertraute Oberfläche zur Verfügung. Wenn Sie das bisherige Verhalten bevorzugen, können Sie dieses unter Advanced Settings | User Interface wiederherstellen.
Sie können MPS so einstellen, dass Plugins automatisch im Hintergrund aktualisiert werden. Verfügbare Updates werden heruntergeladen und beim nächsten Neustart der IDE ohne zusätzliche Benachrichtigungen installiert. Sie können automatische Updates aktivieren, indem Sie im Update-Dialog das Kontrollkästchen Enable auto-update anklicken oder unter File | Settings | Appearance & Behavior | System Settings | Updates die entsprechende Einstellung aktivieren.
In Version 2025.1 führen wir eine überarbeitete Terminal-Architektur als Beta ein. Das Terminal läuft jetzt auf einem stabilen, standardkonformen Kern und verwendet den IDE-Editor zum Darstellen der Bedienoberfläche. Durch diese Änderung können wir Neuerungen einführen und dabei die Kompatibilität und Performance auf verschiedenen lokalen und Remote-Plattformen gewährleisten. Weitere Informationen über unsere Pläne und Fortschritte finden Sie in diesem Blogartikel.
Die IDE unterstützt keine Linux-Distributionen mehr, die ältere glibc-Versionen als 2.28 verwenden. Wenn Ihr System eine nicht unterstützte Version verwendet, zeigt MPS beim Start eine Warnung an.
Für jede Hauptversion bieten wir eine Anleitung für die Migration von älteren MPS-Versionen, um einen reibungslosen Umstieg zu gewährleisten. Bitte überprüfen Sie sie sorgfältig im aktualisierten Migrationsleitfaden.