Willkommen bei unserem Überblick über IntelliJ IDEA 2026.1. Diese Version bietet integrierte Unterstützung für weitere KI-Agents, darunter Codex, Cursor sowie alle ACP-kompatiblen Agents. Darüber hinaus haben wir gezielte Verbesserungen für Java, Kotlin und Spring vorgenommen. Mit dieser Version kommen wir außerdem dem Ziel von IntelliJ IDEA näher, bereits ab dem ersten Tag Unterstützung für neue Sprachversionen und Tools bereitzustellen.
Neben den vielen Neuerungen bietet 2026.1 Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen sowie mehr Bedienfreundlichkeit auf der gesamten Plattform. Diese sind im separaten Blogartikel Behobene Probleme beschrieben.
IntelliJ IDEA entwickelt sich zu einer offenen Plattform, die Ihnen die Möglichkeit bietet, die KI-Tools Ihrer Wahl in Ihre professionellen Entwicklungsabläufe zu integrieren.
Neben Junie und Claude Agent können Sie jetzt im AI-Chat mehr Agents wählen, einschließlich Codex. Auch Cursor und GitHub Copilot zusammen mit zahlreichen externen Agents werden jetzt über das Agent Client Protocol unterstützt. Mit dem neuen ACP Registry können Sie verfügbare Agents entdecken und sie mit nur einem Klick installieren.
Vorschläge für den nächsten Bearbeitungsschritt belasten jetzt nicht mehr das KI-Kontingent Ihres JetBrains-AI-Pro-Abonnements. Diese Vorschläge gehen über die herkömmliche Code-Completion hinaus und stehen jetzt neben Java und Kotlin auch für Scala zur Verfügung. Anstatt nur den Bereich unter dem Cursor zu aktualisieren, werden relevante Änderungen sinnvoll in der gesamten Datei umgesetzt, sodass Sie mit minimalem Aufwand einen konsistenten Codezustand erzielen und Ihren Code auf den aktuellen Stand bringen können.
Diese natürliche Weiterentwicklung der Code-Completion sorgt mit einer mühelosen Tab-Tab-Erfahrung dafür, dass Sie im Flow bleiben.
IntelliJ IDEA bietet weiterhin ab dem ersten Tag Unterstützung für die neuesten Java-Versionen sowie frühzeitige Unterstützung für bevorstehende Java-Versionen, zum Beispiel durch die Möglichkeit, Early-Access-Builds direkt in der IDE zu installieren.
Im Gegensatz zu Java 25 führt Java 26 keine neuen stabilen Sprachmerkmale ein, bietet jedoch eine Vorschau auf Pattern-Matching und Lazy Constants, die in IntelliJ IDEA beide bereits unterstützt werden. Mehr erfahren.
Kotlin und Jakarta Persistence werden in der serverseitigen Entwicklung gerne kombiniert, doch da Jakarta Persistence ursprünglich für Java entwickelt wurde, können einige Kotlin-Merkmale – etwa die Nullsicherheit sowie die Semantik von val und data class – in Entitäten ein unerwartetes Verhalten zeigen. IntelliJ IDEA 2026.1 geht diese Fallstricke durch eine verbesserte Kotlin-spezifische JPA-Unterstützung an. Hier sind einige Beispiele für die Neuerungen in dieser Version:
no-arg und all-open beim Hinzufügen von Kotlin zu einem bestehenden Projekt. no-arg-Konstruktionen und offener Modifikatoren. val-Feldern in JPA-Entitäten und anderen Elementen samt dazugehöriger Quick-Fixes. Weitere Informationen zu diesen Fallstricken finden Sie in diesem Blogbeitrag.
IntelliJ IDEA 2026.1 bietet eine verbesserte Unterstützung für die neuesten Sprachmerkmale in Kotlin 2.3.0 und 2.3.20. Die neuen Versionen führen verschachtelte Aliasnamen und die Überprüfung von when-Ausdrücken auf Datenflussvollständigkeit in den stabilen Status über und bieten mehrere experimentelle Funktionen, die Sie bereits heute in IntelliJ IDEA ausprobieren können:
Diese Version bietet vollständige Scaladoc-Unterstützung für Scala 3. Damit können Sie nun moderne Markdown-Syntax direkt in Ihren Dokumentationskommentaren verwenden.
Zudem können Sie mit sbt-Projekten in WSL und in Docker-Containern jetzt genauso reibungslos arbeiten wie mit lokalen Projekten. Wir haben außerdem verschiedene Performanceverbesserungen bei der Syntaxhervorhebung vorgenommen und die Synchronisierung von sbt-Projekten beschleunigt.
Weitere Informationen zu diesen Updates finden Sie hier.
Mit dem Spring Debugger können Sie den Zustand Ihrer Spring-Anwendung jetzt direkt in Ihrem Code sehen, ohne die Ausführung anzuhalten. Dies bedeutet, dass Sie nicht mehr raten und zur Projektstruktur wechseln müssen, um das Wiring, die Profilkonfiguration und die Umgebung zu verstehen. Sie können fehlerhafte Bean-Injektionen erkennen, abgesicherte Endpunkte testen und die Anwendungskonfiguration bei laufendem Code überprüfen – so sparen Sie bei der statischen Codeanalyse Zeit und bares Geld.
@Value-Annotation verwendet wird, um Überschreibungen, die aus der Umgebung, der Laufzeitkonfiguration oder dem Konfigurationsserver stammen, schneller zu erkennen. Da immer mehr generierter Code verwendet wird, haben Reviews und Debugging eine zunehmende Bedeutung für die Codequalität. Da ist es besonders hilfreich, wenn Sie auf den Quellcode und die Dokumentation der in Ihrem Projekt verwendeten Abhängigkeiten lokal zugreifen können.
Ab Version 2026.1 wird der Quellcode für alle Ihre Abhängigkeiten automatisch im Hintergrund heruntergeladen. So steht Ihnen der vollständige Kontext bereit, den Sie benötigen, um den Code von Abhängigkeiten reibungslos zu untersuchen, zu debuggen und darin zu navigieren.
Bei der Arbeit mit Java muss man in bestimmten Fällen – beispielsweise bei optimierten Microservices oder nativen Bibliotheken – auf die Performance von C/C++ zurückgreifen. Mit den neuen C++-Plugins für IntelliJ IDEA können Sie einfach weiterarbeiten, ohne zwischen Tools hin und her zu wechseln.
Das Plugin C/C++ Language Support stellt erstklassige Programmierunterstützung für die moderne C- und C++-Entwicklung in IntelliJ IDEA bereit. Es bietet umfassende Codeanalysen, Qualitätsprüfungen in Echtzeit und leistungsstarke Refactoring-Funktionen, die sicherstellen, dass Ihr nativer Code ebenso wartungsfreundlich und hochwertig ist wie der Code in Ihren JVM-Projekten.
Um diese Unterstützung zu aktivieren, installieren Sie einfach das CLion-Plugin. Dieses bildet die zentrale Infrastruktur, die Ihre Projekte mit wichtigen Toolchains, Debuggern, Build-Systemen wie CMake und Meson, der Kompilierungsdatenbank, vcpkg sowie Plugins für Testframeworks verbindet.
..Aufgrund der bisherigen positiven Rückmeldungen und Nutzungsraten erweitern wir die Befehlscompletion auf weitere Java- und Kotlin-Workflows:
.. angezeigt und aufgerufen werden, sodass sich beide Mechanismen leichter in einen einzigen, einheitlichen Ablauf kombinieren lassen. .properties-Konfigurationsdateien zur Verfügung. Dies steigert die Produktivität in Framework-basierten Projekten, in denen Konfiguration und Code eng miteinander verknüpft sind. Gradle bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Konfiguration von Builds, und nicht alle sind gleichermaßen geeignet. Dies kann sowohl bei Entwickler*innen als auch bei KI-Agents zu Verwirrung führen.
Um die Orientierung zu erleichtern, hat sich JetBrains mit Gradle und Google zusammengetan, um einige offizielle Best Practices zu erstellen, die die komplexen Optionen für Benutzer*innen aufschlüsseln und auch zur Verbesserung der KI-Ergebnisse beitragen können. Über 30 Best Practices wurden bereits veröffentlicht, und neue kommen regelmäßig hinzu.
Um diese Ressourcen noch leichter zugänglich zu machen, stellt IntelliJ IDEA 2026.1 die erste Sammlung direkt in Form von Inspektionen und Quick-Fixes bereit – weitere werden folgen.
Wir arbeiten weiter an der Modernisierung unserer IDEs, und in diesem Update haben wir uns einen Bereich vorgenommen, mit dem Sie ständig interagieren – den Editor. Weiche Einfügemarkenanimationen und aktualisiertes Auswahlverhalten sorgen für verbesserten Komfort, ein saubereres Erscheinungsbild und ein angenehmeres Codiererlebnis. Mehr erfahren.
Dank der Weiterentwicklung von KI-Agents ermöglicht die parallele Ausführung mehrerer Aufgaben erhebliche Zeiteinsparungen, und dabei erweisen sich Git-Worktrees als äußerst nützlich. Um die neuesten Workflows in der KI-gestützten Softwareentwicklung zu unterstützen, stellt IntelliJ IDEA nun volle Unterstützung für Git-Worktrees bereit. Erstellen Sie ein separates Worktree für einen dringenden Hotfix, übergeben Sie ein weiteres an einen KI-Agenten und arbeiten Sie weiterhin in Ihrem Haupt-Branch – alles gleichzeitig und ohne Unterbrechung.
Selbst wenn Sie keine Agents verwenden, sparen Sie mit Worktrees Zeit beim Wechseln zwischen Branches, insbesondere bei großen Projekten.
IntelliJ-basierte IDEs werden jetzt standardmäßig nativ unter Wayland ausgeführt. Dies bietet Linux-Nutzer*innen höchsten Komfort durch eine schärfere HiDPI-Darstellung sowie eine verbesserte Eingabeverarbeitung und ebnet den Weg für künftige Verbesserungen wie zum Beispiel die Vulkan-Unterstützung.
Wayland bietet zwar Vorteile und dient als Grundlage für künftige Verbesserungen, doch die Zuverlässigkeit steht für uns weiterhin an erster Stelle: In nicht unterstützten Umgebungen wechselt die IDE automatisch zu X11, um Ihnen unterbrechungsfreie Arbeitsabläufe zu ermöglichen. Mehr erfahren.
Sie müssen sich Befehle nicht mehr auswendig merken. Sie werden Ihnen einfach eingeflüstert. Die Completion im Terminal schlägt Ihnen verfügbare Unterbefehle und Parameter direkt während der Eingabe vor. Ganz gleich, ob Sie mit komplexen CLI-Tools wie Git, Docker oder kubectl arbeiten oder Ihre eigenen Skripte verwenden – diese Funktion schlägt Ihnen auf intelligente Weise gültige Optionen in Echtzeit vor.
Nachdem diese Funktion bereits für die Shells Bash und Zsh eingeführt wurde, ist sie jetzt auch in PowerShell verfügbar.
Moderne Entwicklungsabläufe nutzen zunehmend Entwicklungscontainer, um einheitliche und professionelle Umgebungen zu definieren. Zwar unterstützt IntelliJ IDEA diese bereits seit Langem über den Remote-Entwicklungsmodus, doch jetzt können Sie mit einem vereinfachten Ansatz leichter im Flow bleiben.
Ab IntelliJ IDEA 2026.1 können Sie Projekte in einem Entwicklungscontainer nativ in Ihrer lokalen IDE öffnen. Im Gegensatz zu früheren Methoden, die ein vollständiges IDE-Backend im Entwicklungscontainer erforderten, stellt diese neue agentenbasierte Architektur eine leistungsstarke Verbindung zum Dateisystem bereit, ohne die Systemressourcen zu belasten. Dadurch werden die kognitive Belastung und die Einrichtungszeit reduziert, sodass Sie sich ganz auf Ihre wichtigsten Aufgaben konzentrieren können.
Die KI-Chat-Integration für Codex und Claude Agent bietet jetzt vollständige, native Unterstützung für Ihre verbundenen Datenbanken. Sie können jetzt Ihre Datenbank mit natürlicher Sprache direkt aus der IDE abfragen, analysieren und modifizieren.
Über einen MCP-Server steht die gleiche Funktionalität auch externen Agents zur Verfügung.
Ihre Datenquellen-Einstellungen können nun als Datenquellen-Vorlagen in Ihrem JetBrains-Account gespeichert werden. Besonders praktisch ist dieses Upgrade für Nutzer*innen des All Products Pack oder diejenigen, die mehrere Instanzen von JetBrains-IDEs verwenden, da es ihnen ermöglicht, in jeder JetBrains-IDE mit Datenbankfunktionalität auf Datenquellen-Vorlagen und -Einstellungen zuzugreifen.
Sie können jetzt Ihre Terraform-Infrastruktur übersichtlicher und kontrollierter verwalten, indem Sie direkt in der IDE mit Terraform-Stacks arbeiten. Sie werden durch Code-Completion unterstützt, haben einen besseren Einblick in die Struktur, können neue Komponenten und Deployments erstellen und unkompliziert zwischen ihnen navigieren. So behalten Sie auch in komplexen Infrastrukturen den Überblick.
In IntelliJ IDEA können Sie jetzt einfacher denn je mit Kubernetes arbeiten. Wir haben einen speziellen Begrüßungsbildschirm erstellt, der Ihnen dabei hilft, Ihren Cluster-Workflow optimal zu verwalten. Sie können Features untersuchen, eine Verbindung zu Clustern herstellen, mühelos einen Kontext auswählen, Konfigurationen anwenden, die Ressourcenstruktur einsehen, Protokolle überprüfen und das System debuggen – und das alles, ohne Ihre IDE zu verlassen.
Erleben Sie einen reibungsloseren und zuverlässigeren Workflow, da die TypeScript-Unterstützung jetzt standardmäßig die servicebasierte Typengine verwendet. Dieses Update wurde für die professionelle Entwicklung optimiert und bietet eine genauere Typinferenz sowie eine selbst bei umfangreichen Unternehmensprojekten deutlich verringerte CPU-Auslastung. Weitere Verbesserungen in der TypeScript-Unterstützung betreffen die Handhabung von Autoimporten für Pfad-Aliasnamen und Projektreferenzen sowie die Integration von Inlay-Hinweisen aus dem Go-basierten TypeScript-Sprachserver. Das JavaScript-Parsing verarbeitet jetzt außerdem import/export-Anweisungen mit Zeichenfolgeliteralen korrekt.
Mit IntelliJ IDEA sind Sie dank der optimierten Unterstützung für Ihre bevorzugten Frameworks stets auf dem neuesten Stand des Web-Ökosystems:
use memo und use no memo hervor. @vue/typescript-plugin.
Mit dem einheitlichen IntelliJ IDEA möchten wir allen Java- und Kotlin-Entwickler*innen die bestmögliche Erfahrung bieten. Die Frontend-Entwicklung ist ein unverzichtbarer Teil der meisten Projekte, und JavaScript ist dabei die erste Wahl.
In Version 2026.1 stellt IntelliJ IDEA jetzt auch ohne Ultimate-Abonnement JavaScript-Unterstützung bereit. Für die Nutzung der erweiterten JavaScript-Produktivitätsfunktionen ist allerdings weiterhin ein solches Abonnement erforderlich. Mehr erfahren.
Weitere Informationen zu den Verbesserungen in IntelliJ IDEA 2026.1 in Bezug auf Stabilität, Performance und Nutzungserfahrung finden Sie im separaten Artikel Behobene Probleme.
Lassen Sie uns wissen, was Sie von den Neuerungen in dieser Version halten, denn Ihr Feedback hilft uns, das Produkt so weiterzuentwickeln, dass Sie noch besser damit arbeiten können.
Aktualisieren Sie jetzt auf IntelliJ IDEA 2026.1, um diese Neuerungen auszuprobieren. Vergessen Sie nicht, uns auf X, Bluesky oder LinkedIn zu besuchen und uns Ihre Lieblingsupdates zu verraten.
Vielen Dank, dass Sie IntelliJ IDEA verwenden!